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Sizilien


Doku-Mehrteiler, HD 1x (3) 43/52 Min
Im Auftrag von Radio Bremen/ARTE
Buch und Regie: Christian Gramstadt
Produktion: Kinescope Film

Italien ist eines der attraktivsten und beliebtesten Reiseziele Europas. Und doch gibt es noch unentdeckte Ecken – vor allem abseits des Festlandes. Einige der schönsten und abwechslungsreichsten der über 200 Inseln des Landes zu erkunden, ist das Ziel der dreiteiligen Serie „Inseln Italiens“. Ihr geologischer Ursprung, Flora und Fauna machen jede Insel zu einem Unikat.

Die Naturschönheit und der große Artenreichtum stehen visuell und thematisch im Mittelpunkt jeder Folge. Es werden die für die jeweilige Insel charakteristischen Tiere, Pflanzen und Landschaften vorgestellt und die geologische Beschaffenheit erläutert. Einige der Inseln sind vulkanischen Ursprungs und beeindrucken mit ihren rauen Steinformationen und bizarren Kraterlandschaften, was einen verblüffenden, aber attraktiven Kontrast zu den weißen, teils rosa schimmernden Sandstränden und der üppigen Vegetation anderer Inseln darstellt. Die Naturelemente Feuer, Erde, Wasser und Wind prägen die Archipele und bestimmen den Lebensrhythmus auf den Inseln.

Inhaltlich bildet der Spagat zwischen Tradition und Moderne, den viele Insulaner zu leben versuchen, ein weiteres Element. Nach wie vor sind der Fischfang und die Landwirtschaft – vor allem der Anbau von Oliven, Kapern, Kräutern und Trauben – relevante Industriezweige, doch auch der Tourismus gewinnt selbst auf den entlegeneren Inseln stetig an Bedeutung. Der Frage, was das für die Menschen, die Infrastruktur und vor allem auch die Flora und Fauna auf den italienischen Inseln bedeutet, gehen wir ebenso nach, wie der langen, bewegten Geschichte der Inseln. Alte Paläste, verlassene Klöster und Häuser, deren Architektur teils mediterran, teils arabisch geprägt ist, legen Zeugnis ihrer Entstehungszeit und vom Leben der ersten Bewohner der Inseln ab. Viele der besiedelten Inseln Italiens haben gerade aufgrund ihrer relativ abgeschiedenen Lage eine überraschende Vergangenheit. Im Mittelpunkt der Serie steht jedoch immer die weitgehend menschenleere Natur, die sich hier über Jahrtausende so vielgestaltig und artenreich entwickelte.